Gladiolen (Gladiolus)
(Schwertblume,
lat.
gladius
= "Schwert") sind eine Gattung der
Schwertliliengewächse (lat:
Iridaceae). Sie besitzen lange,
schwertförmige Blätter, die in
fächerartigen Büscheln wachsen und
die eine Höhe von bis zu 1,5 Meter
erreichen. Heimisch sind die Arten
dieser Gattung in Afrika, dem
südlichen Europa sowie dem Nahen
Osten. Die Arten mit den
auffälligsten und farbenprächtigsten
Blüten stammen aus Südafrika. In
Deutschland dienen sie vorwiegend
als Zierpflanze.
Verwendung als
Gartenpflanze
Als Zierpflanze
werden vor allem Hybriden gezogen,
die oft sehr großblütig sind und
auch als Schnittblumen Verwendung
finden. Gladiolen sind in der Regel
sehr frostempfindlich. Die Knollen
sollten daher nicht zu früh in die
Erde kommen. Man pflanzt am besten
ab Ende April oder Anfang Mai. Vom
Pflanzen bis zum Austreiben der
ersten grünen Teile vergehen in der
Regel etwa drei Wochen. Mitte
September sollte man die Knollen
wieder aus der Erde nehmen und an
einem trockenen und frostfreien Ort
über den Winter aufbewahren.
Die
Gladiolus-Hybriden, auch
Edelgladiolen genannt, haben
fast alle Farbtöne außer reinem
Blau. Einige Sorten sind auch zwei-
oder mehrfarbig. Im Garten werden in
der Regel verschiedene
Gladiolen-Sorten zusammen gepflanzt,
denen mitunter auch Dahlien
hinzugepflanzt werden.
Verwendung als
Schnittblume
Gladiolen benötigen in der Vase sehr
viel Wasser. Um die Schnittblumen
zur vollen Blüte zu bringen, sollte
die oberste Knospe entfernt werden.
Durch diese Maßnahme werden die
Blütenstände den Kopf nicht hängen
lassen und halten länger.